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Onkologie

Erste Studie zu unüblicher Krebstherapie

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ZÜRICH. Für 70 Patienten mit Leber-, Pankreas- oder Cholangio-Ca sowie Metastasen von Kolon-Ca beginnt eine erste Studie mit einem neuartigen Medikament.

Anders als gängige Krebstherapien reduziert Inositol Trispyrophosphat (ITPP) nicht die Sauerstoffzufuhr im Tumor, sondern fördert sie - mit der Folge, dass die veränderten Blutgefäße des Tumors normalisiert, Chemotherapie und Bestrahlung wirksamer und krebsfördernde Wege gehemmt werden.

Anschließend erhalten die Patienten eine Chemotherapie, meldet das Universitätsspital Zürich.

Bei Versuchstieren hatte die von Chemie-Nobelpreisträger Jean-Marie Lehn mitentwickelte Substanz allein und in Kombination die Lebensdauer verlängert sowie Zahl und Größe der Tumoren reduziert. (ars)

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