Ertrinken - auch ein Thema für die Reiseberatung

DÜSSELDORF (eb). Zum Sommerferienbeginn weist das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf darauf hin, daß auch die Gefahr zu ertrinken ein Thema für die reisemedizinische Beratung sei. Vor allem mit Eltern sollte über das Thema gesprochen werden.

Veröffentlicht:

In den letzten fünf Jahren sind nach Angaben der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft 2709 Menschen in Deutschland ertrunken. Im vergangenen Jahr waren es 477. Die meisten Todesfälle durch Ertrinken ereigneten sich in natürlichen Binnengewässern, 147 in Seen und 204 in Flüssen, so das CRM ("Infodienst" 13, 2006, 24). Allein im Rhein sind im vergangenen Jahr 24 Menschen ertrunken.

63 der Todesopfer waren zwischen sechs und 20 Jahren alt - das ist eine Steigerung von 54 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Ursache sei "ein bedenkliches Absinken der Schwimmfähigkeit in dieser Altersgruppe", heißt es. Bei Menschen über 50 (aus dieser Altersgruppe sind 209 ertrunken) seien die Ursachen vor allem die Überschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit in Verbindung mit falschem Ehrgeiz oder kardiovaskuläre Erkrankungen.

Die meisten dieser Unglücksfälle im Wasser sind vermeidbar. Entsprechende Ratschläge seien eigentlich banal, so das CRM, aber da sie zu wenig beachtet würden, solle man sie ruhig wiederholen: Kinder sollten früh schwimmen lernen, Kinder, die nicht schwimmen können, sollten nie aus den Augen gelassen werden, an unbewachten Stellen sollte man nicht alleine schwimmen, Schwimmer und Aufsichtspersonen sollten keinen Alkohol trinken.

Mehr zum Thema

Beratung in der Arztpraxis

Sicher mit Kindern verreisen: So geht‘s

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Potenzielle Schäden durch eine Influenza-Infektion an verschiedenen Organsystemen

© Springer Medizin Verlag

Impfen und Herzgesundheit

Mehr als nur Grippeschutz: Warum die Influenza-Impfung bei Menschen mit kardiovaskulären Erkrankungen so wichtig ist

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt a. M.
Abb. 1: Mittlere Veränderung des DAS28-CRP bis Woche 52 gegenüber Ausgangswert (primärer Wirksamkeitsendpunkt)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Anti-TNF-Therapie

Erstes Golimumab-Biosimilar erweitert Therapiespielräume bei RA, PsA, axSpA und pJIA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Off-Label-Use möglich

Long-COVID-Therapie: So schätzt Hausarzt Maibaum den G-BA-Beschluss ein

Lesetipps
Ei Spiegelei in einer Pfanne

© Kevsan / stock.adobe.com

Gastbeitrag

Sind Eier wirklich so gefährlich für Herz und Gefäße?