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Forscher erfassen Gen-Daten von 25 000 Menschen

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NEU-ISENBURG (ple). Das Nationale Genomforschungsnetz (NGFN) hat ein Forschungsprojekt begonnen, in dem die genetischen Grundlagen von 25 häufigen Krankheiten erforscht werden. Dazu werden die Daten von bis zu 25 000 Menschen ausgewertet.

Wie das NGFN mitteilt, werden die genetischen Daten von Patienten etwa mit Übergewicht, Epilepsie, Morbus Alzheimer oder auch Malaria oder Neurodermitis mit denen von Gesunden verglichen. Bei jedem Teilnehmer der Studie werden mit Gen-Chips der Unternehmen Affymetrix und Illumina mehrere Hunderttausend genetische Details analysiert.

Mit den DNA-Chips lassen sich über 500 000 Veränderungen in den Genom-Bausteinen analysieren. Am Ende des Projekts wird eine Gen-Datenbank mit mehr als 20 Milliarden Einzeldaten entstanden sein. Allein 32 Universitäten und Unikliniken nehmen an Projekten des im Jahr 2001 initiierten NGFN teil.

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