Menopause

Frauen erhalten jetzt weniger Hormonersatz

NEU-ISENBURG (ikr). In Deutschland ist die Zahl der Frauen, die eine Hormonersatztherapie (HRT) erhalten, nach Berichten etwa über das erhöhte Brustkrebsrisiko bei einer solchen Behandlung gesunken. Das belegt eine Studie.

Veröffentlicht:

Am deutlichsten ist der Rückgang bei Frauen in der höchsten sozialen Schicht, hat jetzt ein vom Robert-Koch-Institut (RKI) koordiniertes Forschungsprojekt ergeben. Beteiligt sind an der Studie, die noch bis Ende 2007 läuft, außer dem RKI die Charité, das Institut für Gesundheits- und Sozialforschung (IGES) und die Alice-Salomon-Fachhochschule in Berlin.

Das RKI analysierte Daten aus zwei Gesundheitssurveys von 2004 und 1998. Danach ist die Zahl der Frauen, die zum Zeitpunkt der Befragung Hormone einnahmen, von 17 Prozent im Jahre 1998 auf 10 Prozent im Jahre 2004 gesunken. Das IGES wertete Abrechnungsdaten einer gesetzlichen Krankenkasse für den Zeitraum von 2000 bis 2005 aus.

Die Verordnung von HRT-Präparaten sei in dieser Zeit zurückgegangen, teilt das RKI mit. Ob mit dem Rückgang der HRT in Deutschland auch die Zahl der Brustkrebserkrankungen gesunken ist, müssten die folgenden Schätzungen des RKI erst noch zeigen.

Schlagworte
Das könnte Sie auch interessieren
Neues und Wissenswertes rund um das Thema Schilddrüse

© Nerthuz / iStock

Kleines Organ ganz groß

Neues und Wissenswertes rund um das Thema Schilddrüse

Kooperation | In Kooperation mit: Sanofi-Aventis
PD Dr. Joachim Feldkamp (links), Internist und Endokrinologe vom Klinikum Bielefeld-Mitte und Prof. Dr. Markus Luster (rechts), Nuklearmediziner vom Uniklinikum Gießen-Marburg

© [M] Feldkamp; Luster; Sanofi-Aventis

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Bei erhöhtem TSH-Wert nicht gleich die Diagnostik-Maschinerie starten

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Druck entweicht: Wirtschaftlichkeitsprüfungen sind ein Schreckgespenst für Arztpraxen. Doch das Risiko für Arzneimittel-Regeresse scheint mittlerweile gering.

© HappyRichStudio / stock.adobe.com

Der Druck ist raus

Arzneimittel-Regresse treffen weniger, als man denkt

Schmerzen im Thoraxbereich: Bei einem jungen Mann wurden einige Monate nach einer Akupunkturbehandlung außer einer Perikarditis nadelartige Konstrukte im Herzen gefunden.

© staras / stock.adobe.com

Akute Perikarditis

Akupunktur brachte jungen Mann auf die Intensivstation