Gynäkologie

Geburtssimulator bereitet auf mögliche Notfälle vor

Veröffentlicht: 16.01.2009, 05:00 Uhr

HAMBURG (ab). Für die Bewältigung geburtshilflicher Notfälle ist "Lernen durch Erfahrung" kein geeignetes Konzept, denn die Ereignisse sind selten. Ein realitätsnahes Training am interaktiven Geburtssimulator soll nun Assistenzärzte an der LMU München besser auf Notfallszenarien vorbereiten.

Notfälle in der Gynäkologie wie Fruchtwasserembolie oder Schulterdystokie sind in Industrieländern recht selten und verlaufen oft unvorhersehbar.

Eine Umfrage bei Assistenzärzten an der LMU München hat ergeben, dass sie sich sehr unsicher im Umgang mit akuten Notfällen fühlen. Im Zentrum für Unterricht und Studium können Ärzte nun an einer kabellos gesteuerten Simulationspuppe die Beherrschung seltener Ereignisse wie vorzeitiger Plazentalösung, schwerer Präeklampsie oder atoner Nachblutung trainieren. Geplant ist, das Training fest in die Ausbildung einzubauen.

Mehr Infos gibt es im Internet unter www.zeus.med.uni-muenchen.de

Mehr zum Thema

Osteoporose

Die Milch macht’s wohl doch nicht

Oncotype DX®

Wie die Studie TAILORx die klinische Praxis verändert

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Kinder-Versorgung steckt noch in den Kinderschuhen

Versorgungslücken

Kinder-Versorgung steckt noch in den Kinderschuhen

Störung in der Telematikinfrastruktur hält an

Arztpraxen

Störung in der Telematikinfrastruktur hält an

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden