Schmerzen

Generisches Fentanyl-Matrixpflaster haftet gut auf der Haut und ist klein

BERLIN (gvg). Ein neues, generisches Fentanyl-Pflaster macht die Therapie von chronischen Schmerzpatienten kostengünstiger. Es hat seine Bioäquivalenz zum Original bewiesen und ist kleiner als andere Fentanyl-Matrixpflaster.

Veröffentlicht: 30.01.2006, 08:00 Uhr

Beim Fentanyl-ratiopharm® Matrixpflaster wurde auf die sichere und hautfreundliche Matrixtechnik gesetzt, bei der der Wirkstoff in eine Matrix aus Polyacrylsäure eingebettet ist und daraus kontinuierlich freigesetzt wird. Dadurch wird ein gegen mechanische Reize empfindliches Depot mit gelöstem Fentanyl vermieden.

Mehrere Bioäquivalenzstudien hätten ergeben, daß das neue generische Fentanyl-Matrixpflaster dem Original-Depotpflaster bei gleicher Wirkstärke bei der erreichten Plasmakonzentrationen an Fentanyl vollständig ebenbürtig sei, sagte Professor Henning Blume von der Socratec R&D GmbH Oberursel auf einer vom Unternehmen ratiopharm unterstützten Veranstaltung.

Vorteile habe es allerdings bei den Hafteigenschaften des generischen Pflasters gegeben, das um etwa 30 Prozent kleiner ist als das Vergleichsprodukt. So habe sich in einer Untersuchung von insgesamt 616 Pflastern nur ein einziges teilweise abgelöst. In der Vergleichsgruppe ist das bei gleicher Pflasterzahl fast bei jedem Dritten passiert.

Das neue Pflaster wird in den Wirkstärken 25, 50, 75 und 100 Mikrogramm Fentanylfreisetzung pro Stunde angeboten. Es ist seit 1. Dezember erhältlich. Eine pädiatrische Dosierung von 12,5 Mikrogramm pro Stunde ist in Vorbereitung.

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