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Gibt es mehr Herztote durch Bankenkrise?

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LONDON (dpa). Tausende Sparer könnten bei einer umfassenden Bankenkrise infolge der Aufregung Herzattacken erleiden und sterben, warnen britische Forscher von der Uni Cambridge. Allein in Großbritannien könnte es zwischen 1300 und 5000 zusätzliche Todesfälle durch Herzkrankheiten geben, wenn eine große Zahl von Finanzinstituten in Schwierigkeiten geraten sollte (Globalisation And Health 4, 2008, 1).

Die Forscher verglichen die Todeszahlen der WHO-Sterbestatistik mit den Weltbank-Daten zu Bankenpleiten und anderen Finanzkrisen: Während in reichen Staaten wie Großbritannien oder den USA der Verlust der Ersparnisse tödliche Herzerkrankungen um bis 6,4 Prozent ansteigen lassen könnte, sei die Gefahr in armen Ländern mit einer Steigerung von bis zu 26 Prozent noch größer.

Besonders gefährdet seien alte Menschen, deren Gesundheit nicht mehr die beste ist und die zugleich mit dem Verlust ihrer ersparten Mittel für den Lebensabend fertig werden müssten.

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