Direkt zum Inhaltsbereich

Gremium von Experten nimmt zu Lantus® Stellung

PARIS (eb). Wie das Unternehmen Sanofi-Aventis mitteilt, haben internationale Diabetes-Experten zu den kürzlich in "Diabetologia" veröffentlichten Studien zu Insulin glargin (Lantus®) nach einer gründlichen unabhängigen Bewertung eine Stellungnahme abgegeben.

Veröffentlicht:

Darin kommen sie zu dem Schluss, dass alle vier veröffentlichten Arbeiten signifikante methodische Mängel und Defizite haben. Es ergäben sich daraus inkonsistente und unschlüssige Ergebnisse für eine mögliche Verbindung zwischen dem Gebrauch von Insulin glargin und einem erhöhten Krebsrisiko. Das hat der Diabetologe Professor Matthew Riddle von der Universität von Oregon in Portland in den Vereinigten Staaten von Amerika betont. Aus den veröffentlichten Ergebnissen ergebe sich kein Anlass, für die Patienten neue klinische Empfehlungen zu geben.

Das Statement ist von 14 internationalen Experten aus den Fachgebieten Endokrinologie, Onkologie und Epidemiologie unterzeichnet worden, nachdem sie die Veröffentlichungen unabhängig voneinander sorgfältig geprüft hatten. Die Empfehlung aller Experten und befassten Behörden gipfelten darin, dass keine definitiven Schlüsse gezogen werden könnten.

Die Experten schlagen eine Reihe von Maßnahmen vor, die zu einer definitiven Klärung der Situation führen sollen. Die Empfehlungen sind im Internet zu lesen.

Weitere Informationen gibt es beim Unternehmen Sanofi-Aventis unter www.sanofi-aventis.com

Lesen Sie dazu auch: Medienberichte zu Lantus® im Internet Kein erhöhtes Krebsrisiko für Glargin in einer Langzeitstudie Verunsicherung zu Lantus® - "der Sündenfall des IQWiG" Lantus®-Nutzer unnötig verunsichert

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Prävalenz-Vergleich der Kreise

Auffällig hoher Anteil an multimorbiden Menschen in Ostdeutschland

Diabetes mellitus

Zusatznutzten für Teplizumab nicht quantifizierbar

Das könnte Sie auch interessieren
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

© Aleksandr | colourbox.de

Fatal verkannt

Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

© polkadot - stock.adobe.com

Vitamin-B12-Mangel

Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
B12-Mangel durch PPI & Metformin

© Pixel-Shot - stock.adobe.com

Achtung Vitamin-Falle

B12-Mangel durch PPI & Metformin

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Opioid-induzierte Obstipation

Paradigmenwechsel in der Behandlung: Vom Stuhl zum Nervensystem

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Grünenthal GmbH, Aachen
Abb. 1: Die kardiorenalmetabolische Organachse: ganzheitliche Versorgung durch interdisziplinäre Zusammenarbeit (Quelle: Michalopoulou E et al., J Clin Med 2025, 14:428)

© Springer Medizin Verlag

Biomarker gegen Diabetes-Folgen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Mannheim
Porträt: xxx

© Porträt: Alexander Sahi

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Testosteronmangel: Worauf es in der Hausarztpraxis ankommt

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Besins Healthcare Germany GmbH, Berlin
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Arbeitserleichterung

So schenkt KI Ärztinnen und Ärzten mehr Zeit für Patienten

Prävalenz-Vergleich der Kreise

Auffällig hoher Anteil an multimorbiden Menschen in Ostdeutschland

Lesetipps
Aschenbecher mit Zigarettenstummel

© Carlie / stock.adobe.com

Rauchjahre statt Packungsjahre

Lassen sich die Kriterien fürs Lungenkrebs-Screening vereinfachen?