Direkt zum Inhaltsbereich

"Wir wissen mittlerweile, dass manche Patienten, bei denen wir das Asthma langfristig nicht gut im Griff haben, im Laufe der Zeit in höhere Schweregrade der Krankheit hineinrutschen, die Krankheit also weiter fortschreitet", sagt etwa Professor Roland Buhl aus Mainz. Eine breite Palette von Asthma-Mitteln, die wir in der heutigen Sommer-Akademie vorstellen, macht eine gute Krankheitskontrolle möglich.

Klare Kriterien für ein kontrolliertes Asthma liefert eine Tabelle, die Bestandteil der neuen internationalen Leitlinie der Global Initiative for Asthma (GINA) ist. Danach ist die Krankheit gut unter Kontrolle, wenn unter anderem die körperliche Belastbarkeit der Patienten nicht eingeschränkt ist und Beschwerden tagsüber höchstens zweimal pro Woche und nachts überhaupt nicht auftreten.

Um die Therapie bei Asthma weiter zu verbessern, werden viele neue Ansätze in Studien geprüft. Ein vielversprechender ist der Verzicht auf die Dauertherapie bei leichtem persistierendem Asthma.

Intensiv geforscht wird auch im Bereich der Prävention. Wie sehr es sich lohnt, Jugendliche vom Rauchen abzuhalten, belegt eine neue Studie mit fast 3000, jetzt 17 Jahre alten Jugendlichen. Innerhalb von sieben bis acht Jahren wurde bei 4,7 Prozent der Raucher die Diagnose Asthma gestellt, aber nur bei 1,6 Prozent der Nichtraucher. Von denen, die bereits vier Jahre oder länger rauchten, hatten sogar 7,3 Prozent Asthma und von denen, die mehr als zehn Zigaretten pro Tag rauchten, 6,5 Prozent (Allergo J 16, 2007, 103).

Lesen Sie mehr in der Sommer-Akademie

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Schwere, unkontrollierte CRSwNP

Wirkansatz an epithelialen Alarminen

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Das könnte Sie auch interessieren
50 Jahre Jung-Preis

© Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

50 Jahre Jung-Preis

Freiheit als Voraussetzung für medizinischen Fortschritt

Anzeige | Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: WAYPOINT-Studie: schnelle und signifikante Reduktion des SNOT-22-Scores über 52 Wochen

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [6]

Schwere, unkontrollierte CRSwNP

Wirkansatz an epithelialen Alarminen

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Abb. 1: Signalkaskade der kardiovaskulären Inflammation

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [9]

Sekundärprophylaxe nach Herzinfarkt

Therapie der kardiovaskulären Inflammation senkt das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APONTIS PHARMA Deutschland GmbH & Co. KG

T2D-Therapie jetzt auch mit Semaglutid 2 mg

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma Gmbh, Mainz
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Tipps

Sommerhitze: Das ist wichtig bei älteren Patienten

Kürzer ist oft besser

Wann ein Antibiotikum früher abgesetzt werden kann

Lesetipps
Mehrere Menschen im Gespräch

© Jacob Lund / stock.adobe.com

Wohlbefinden stärken

Wie sich psychische Erkrankungen im Praxisteam vorbeugen lassen

Frau mit Restless-Legs-Syndrom liegt im Bett und wackelt mit den Beinen.

© Andrey Popov / stock.adobe.com

Achtung vor RLS-Mimics

Restless-Legs-Syndrom: Mit 5 Kriterien zur Diagnose