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Gute Noten für Sertralin

MÜNCHEN (wst). Bei rückfallgefährdeten depressiven Patienten, die zuvor in einer akuten Krankheitsphase erfolgreich behandelt worden sind, ist eine Langzeitprophylaxe mit täglich 50 mg Sertralin sinnvoll. Denn damit läßt sich das Rezidivrisiko im Vergleich zu Placebo halbieren.

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Dies ist das Ergebnis einer Studie, die Professor Ulrich Hegerl aus München bei einer Veranstaltung von Pfizer in München vorgestellt hat. 288 Patienten, die in den vergangenen vier Jahren mindestens drei Episoden einer schweren Depression hatten, erhielten in Remission 18 Monate lang einmal täglich 50 mg oder 100 mg Sertralin (Zoloft®) oder Placebo.

Nach eineinhalb Jahren hatte in der Placebogruppe ein Drittel erneut eine Depression bekommen, mit 50 mg Sertralin waren es nur 17 Prozent und mit 100 mg Sertralin 16 Prozent. Die Arznei wurde gut vertragen.

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