Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar

Gute Qualität, keine hohe Akzeptanz

Anno FrickeVon Anno Fricke Veröffentlicht:

Die Ergebnisse des Mammografie-Screenings sind ein Erfolg für die Arbeitsgemeinschaft von KBV und Krankenkassen. Vor allem belegen sie die Qualität der Arbeit von Gynäkologen und Radiologen, die als Befunder die entscheidenden Anteile an den jetzt vorgestellten positiven Zahlen haben.

Dennoch ist das Screening-System für niedergelassene Ärzte noch gewöhnungsbedürftig, jedenfalls für die Mehrheit, die nicht darin eingebunden ist. Gynäkologen, die Patientinnen über Jahre behandelt haben, müssen sich damit abfinden, dass deren Recht auf freie Arztwahl mit der Einladung zum Screening endet. Wenn sie teilnehmen wollen, müssen sie zu der ihnen zugewiesenen Screening-Einheit gehen. Und zwischen den einzelnen Einheiten gibt es auch Qualitätsunterschiede.

Die Verantwortlichen in der Kooperationsgemeinschaft wissen genau: Sie müssen die Frauenärzte in das Screening-System holen. Eine Möglichkeit dazu wäre, die Haus-Frauenärzte in die Fallkonferenzen der Screening-Einheiten einzuladen. Das führte mit großer Sicherheit dazu, dass mehr als nur die Hälfte der Frauen am Screening teilnehmen, wie dies bisher noch der Fall ist.

Lesen Sie dazu auch: Qualitätsbericht: Mammografie auf hohem Niveau

Mehr zum Thema

Glomeruläre Erkrankung

Nephrologen empfehlen nach Präeklampsie lebenslange Nachsorge

Persönliche Einladungen ab 2028

Mammografie-Screening: Ab Sommer 2027 für Frauen ab 45 Jahren

Das könnte Sie auch interessieren
Welche Rolle spielen Biofilme bei Therapieversagen und Rückfällen?

© robertprzybysz | iStock

Persistierende Onychomykosen

Welche Rolle spielen Biofilme bei Therapieversagen und Rückfällen?

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Chronisch rezidivierende Vulvovaginalmykosen

© Domepitipat | iStock

Lebensqualität zurückgewinnen

Chronisch rezidivierende Vulvovaginalmykosen

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Pityriasis versicolor

© iStock / C5C

Kleienpilzflechte im Sommer

Pityriasis versicolor sicher erkennen und gezielt behandeln

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Strukturierter Ablauf der CAR-T-Zelltherapie, in sektorübergreifender Zusammenarbeit zwischen Zentrum und zuweisender Praxis

© Janssen-Cilag

CAR-T-Zelltherapie mit Cilta-cel

Frühzeitige Zuweisung und strukturierte Patientensteuerung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Janssen-Cilag GmbH, a Johnson & Johnson company, Neuss
Holzklötze mit Symbolen für verschiedene Versicherungsarten, dahinter eine Person im weißen Hemd.

© REDPIXEL / stock.adobe.com

Cancer is Changing

Medizinischer Fortschritt: „Zwei von drei Krebspatientinnen leben heute länger als fünf Jahre nach der Diagnose“

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: BeOne Medicines Germany GmbH
Interdisziplinäres Patienten-Management – ein Praxisleitfaden

© APOGEPHA Arzneimittel GmbH | Generated by AI

Überaktive Blase

Interdisziplinäres Patienten-Management – ein Praxisleitfaden

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APOGEPHA Arzneimittel GmbH, Dresden
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Spurenelemente

Zink und Testosteron: Wann ist eine Substitution sinnvoll?

Early-onset-Diabetes

Jeder zweite junge Erwachsene erreicht Diabetesremission

Lesetipps
Hände hallten Tablette in linker Hand und Glas Wasser in rechter Hand

© IQ-Photography / Generated with AI / Stock.adobe.com

Medikamentöse Adipositastherapie

Faktenckeck orales Semaglutid: Was es kann und wo der Haken ist