Vogelgrippe

H5N1-infizierte Vögel jetzt auch in Sachsen

LEIPZIG (dpa). Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe in Nürnberg sind auch in Sachsen infizierte Tiere gefunden worden. Es handelt sich um drei tote Schwäne, die in Frohburg bei Leipzig entdeckt wurden.

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Mit einem ersten Test sei das Vogelgrippevirus H5N1 nachgewiesen worden, so das sächsische Gesundheitsministerium. Derzeit liefen Untersuchungen zur genaueren Typisierung beim Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems. In Sachsen war 2006 die Vogelgrippe in einem Nutztierbestand ausgebrochen.

Bundesagrarminister Horst Seehofer schätzt das Risiko durch die Vogelgrippe generell nicht höher ein als bisher. "Das hat sich bisher nicht geändert", sagte eine Ministeriumssprecherin in Berlin nach den ersten Meldungen über Vogelgrippe in Nürnberg. Der Bundesrat will in der kommenden Woche über eine Lockerung der Stallpflicht für Geflügel beraten. Dann sollen die Länder Ausnahmen beschließen können.

In Nürnberg wurden bisher 15 tote Tiere entdeckt. Bei sechs von ihnen steht fest, dass sie mit H5N1 infiziert waren. Die Behörden versuchen, ein Übergreifen des Virus auf Zuchtgeflügel zu verhindern. Rund um die Fundorte in Nürnberg wurde dazu, wie berichtet, ein Sperrbezirk mit einem Radius von vier Kilometern für 21 Tage eingerichtet. Betroffen sind etwa 2600 Tiere. Seit Herbst 2006 wurden im deutschen Vogelgrippe-Monitoring-Programm etwa 12 000 tote Wildvögel auf H5N1 untersucht.

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