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HPV-Vakzine ist durch neues Adjuvans besonders immunogen

PORTO (Rö). Neue Daten zu einer künftigen Vakzine gegen humane Papillomaviren (HPV) belegen: Die Vakzine erzeugt über 18 Monate eine ausgeprägte Immunantwort. Diese Ergebnisse wurden jetzt bei der Zielgruppe "heranwachsende Mädchen" erreicht.

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In der Studie wurden 2067 Mädchen zwischen 10 und 14 Jahren geimpft. Sie erhielten entweder die Vakzine gegen humane Papillomaviren (Cervarix®) oder zum Vergleich die Hepatitis-A-Vakzine Havrix®. Beurteilt wurde der Erfolg an der Immunantwort gegen die HPV-Typen 16 und 18. Diese Subtypen sind die Ursache von 70 Prozent aller Zervix-Karzinome. Gegen diese beiden HPV-Typen ist die Vakzine gerichtet.

Die Daten hat Professor Tino F. Schwarz von der Universität Würzburg beim Kongress der European Society of Paediatric Infectious Diseases in Porto in Portugal vorgestellt: Die Immunantwort war sogar signifikant stärker als jene, die bisher schon aus anderen Studien mit diesem Impfstoff bekannt war.

In diesen Untersuchungen waren Frauen zwischen 15 und 25 Jahren geimpft worden. Dort hatte sich gezeigt, dass die HPV-Vakzine zu 100 Prozent einen anhaltenden Schutz gegen präkanzeröse Läsionen durch die HPV-Typen 16 und 18 über 5,5 Jahre bietet, hat Schwarz bei einer Veranstaltung des Unternehmens GlaxoSmithKline zum Kongress erinnert.

In diesen Studien gab es auch erste Hinweise, dass die Vakzine auch gegen andere HPV-Subtypen, die ebenfalls kanzerogen sind, Schutz bietet.

Bei der Verträglichkeit der Vakzine ergaben sich bei den jungen Mädchen keine Unterschiede: Die HPV-Impfung wurde genauso gut vertragen wie die bewährte Hepatitis-A-Impfung.

Zurückgeführt wird die starke und anhaltende Immunantwort auf das neuentwickelte Adjuvans AS04. Es ruft eine bessere Immunantwort hervor als Aluminiumhydroxid (Vaccine 24, 2006, 5937).

Das Unternehmen erwartet die Einführung der neuen HPV-Vakzine für den Herbst dieses Jahres.

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