Hausarztsache: Impfung gegen Pneumokokken

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TORONTO (hub). Hausärzte haben die größten Chancen, die Impfraten gegen Pneumokokken zu erhöhen, hat eine Studie aus Kanada bestätigt.

In einer Telefonbefragung gaben 90 Prozent der nicht geimpften über 65-Jährigen an, sie seien im Jahr zuvor beim Hausarzt gewesen. Doch der hat die Chance zur Impfung offenbar nicht ausreichend wahrgenommen (Vaccine 26, 2008, 1432).

Die Erhebung hat auch ergeben: Das Alter als alleinige Impfindikation wird zu wenig anerkannt: 35 Prozent der gesunden über 65-Jährigen waren geimpft. Kam eine Grundkrankheit hinzu, sind es 55 Prozent. In Deutschland gilt die Pneumokokken-Impfung als Standard für alle Menschen über 60 Jahre.

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