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Kommentar

Hilfe jenseits der Therapie

Die DGHO und die Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs nehmen die finanziellen und sozialen Folgen bei Krebs in jungen Jahren in den Blick. Ein wichtiger Schritt!

Wolfgang van den BerghVon Wolfgang van den Bergh Veröffentlicht:

Muss der Begriff Lebensqualität umfassender definiert werden? Eine Antwort auf diese Frage gibt der jüngste Band in der Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO). Die Fachgesellschaft und die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs haben am Montag eine beachtenswerte Lektüre vorgelegt, die den Fokus auf die sozialen Folgen einer Krebserkrankung bei jungen Menschen richtet.

Erkenntnisse: Wir brauchen mehr Informationen über die finanziellen und sozialen Folgen von Krebserkrankungen bei diesen Menschen. Medizinische Therapie- und Rehabilitationskonzepte müssen die Lebenssituation junger Menschen stärker berücksichtigen. Sozialer und finanzieller Abstieg muss vermieden werden.

Der DGHO gelingt es, zusammen mit ihren Partnern ein Problembewusstsein neben der Medizin zu schaffen. Sie beschränken sich dabei nicht nur auf die Analyse, sondern stehen Betroffenen mit einem Ratgeberteil zur Seite.

Ein wichtiges Werk! Vor allem, weil mittlerweile mehr als 80 Prozent der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Krebs geheilt werden können. Für sie braucht es Unterstützung jenseits der Krebstherapie.

Lesen Sie dazu auch: Onkologen: Zukunftsängste belasten junge Krebspatienten

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