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Hoffnung auf Trichomonas-Therapie

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WASHINGTON (dpa). Forscher haben das Genom von Trichomonas vaginalis entziffert. Sie erhoffen sich davon neue Therapien und Präventionsmöglichkeiten gegen Geschlechtskrankheiten sowie gegen Zervix-Karzinom.

Gegen Zervix-Karzinome, die von bestimmten HPV-Viren verursacht werden, kann man sich jetzt zwar impfen lassen, es gibt aber auch noch weitere Keime, die eine Entstehung solcher Tumoren begünstigen.

Dazu gehört der einzellige Organismus Trichomonas vaginalis. Er befällt in jedem Jahr etwa 170 Millionen Menschen und erhöht dabei auch das Risiko für eine Infektion mit HIV und für Frühgeburten.

Ein internationales Team hat jetzt das Genom des Keims vollständig sequenziert. ("Science" 315, 2007, 207). Der Keim hat etwa doppelt so viele Gene wie Menschen. Die Analyse lieferte bereits mehrere Hinweise darauf, warum der Erreger gegen einige Arzneien resistent ist.

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