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Hohe Hürden für Fortschritt

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BERLIN (HL). Einheitliche Fallpauschalen für Kliniken, sektorale Budgets und unterschiedliche Bedingungen für die Finanzierung der Arzneimittelversorgung in Klinik und Praxis erschweren eine ganzheitliche und integrierte Versorgung krebskranker Menschen.

Das ist die einhellige Auffassung von Ärzten und Klinikchefs, die bei der von Hoffmann LaRoche in Berlin veranstalteten Konferenz "Versorgungsqualität in der Medizin" dringend eine Organisationsreform im Gesundheitswesen anmahnten.

Immer schwieriger, so Rüdiger Strehl vom Verband der Uniklinika, werde unter den gegebenen Bedingungen die Einführung von Innovationen in den klinischen Alltag. Es dauere bis zu vier Jahre, bis eine neue Methode alle Hürden im Gemeinsamen Bundesausschuß und den Bewertungsausschüssen genommen habe, um sich als Leistung der Krankenkassen zu etablieren.

Lesen Sie dazu auch: Muß die Krebstherapie neu organisiert werden?

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