WIRKSTOFFE IN DER HOMÖOPATHIE

Ignatia, Ignatiusbohne oder St.-Ignaz-Bohne

Veröffentlicht: 11.12.2006, 08:00 Uhr

Die Schlingpflanze aus der Familie der Brechnuß-Gewächse ist auf den Philippinen heimisch. Die Ignatiusbohne ist psychoaktiv und giftig.

Leitsymptome:

  • Kopfschmerzen, wie wenn ein Nagel durch den Kopf getrieben würde oder als ob der Schädel platzen würde
  • Kummer durch unglückliche Liebe oder stiller Kummer durch den Verlust eines geliebten Menschen, auch Heimweh
  • sehr wechselhafte Stimmungen
  • Neigung zu Lach- und Weinkrämpfen (durch Erregung)
  • Kloßgefühl im Hals oder Beklemmung in der Brust; die Beschwerden bessern sich durch Essen
  • Krämpfe in Armen oder Beinen
  • häufiges saures Aufstoßen oder saurer Mundgeschmack
  • körperliche und psychische Symptome wechseln sich ab und sind oft sehr widersprüchlich
  • Schlaflosigkeit mit viel Gähnen, vor allem durch Kummer und Sorgen

Bewährt bei:

Ignatia paßt zu sensiblen, intelligenten, romantischen und zur Hysterie neigenden Menschen. Ignatia ist ein wichtiges Mittel bei Kummer und ein bewährtes Frauenmittel. Zu den klinischen Indikationen gehören Kopfschmerzen, Migräne sowie psychovegetative Erschöpfung.

Mehr zum Thema

Weiterbildungsordnung

Auch Nordrhein streicht die Homöopathie

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Trauer um einen engagierten Mediziner

Zum Tod von Fritz von Weizsäcker

Trauer um einen engagierten Mediziner

Husten richtig einschätzen

Differenzialdiagnose

Husten richtig einschätzen

COPD ist bei Frauen ganz anders

Geschlechterunterschiede

COPD ist bei Frauen ganz anders

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen