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Ihre Meinung zur Darmkrebs-Vorsorge!

NEU-ISENBURG/BERLIN (ars/hom). Die Kampagne "Darmkrebsmonat März" mit dem Aufruf zu Vorsorge rollt an. Hausärzte sitzen dabei am Schalthebel: Nach einer Studie der Stiftung LebensBlicke lassen drei Viertel der Patienten, denen ihr Arzt zur Darmspiegelung geraten hat, sie tatsächlich machen.

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Mehr als die Hälfte der Teilnehmer über 50 Jahre gab an, mit dem Arzt über Darmkrebsprävention gesprochen zu haben. Mit Fragebögen, die heute der "Ärzte Zeitung" beiliegen, möchten wir ermitteln, ob Sie im März ebenfalls verstärkt für Vorsorge trommeln oder sich das ganze Jahr darum bemühen. Oder welche Risikopatienten Sie gezielt ansprechen. Oder wie gut die Zusammenarbeit mit dem Gastroenterologen klappt. Über die Ergebnisse werden wir ausführlich berichten, so dass Sie erfahren, wie Ihre Kollegen damit umgehen.

Nach einer Typologie wollen nur zwölf Prozent der Patienten ("Verdränger") gar nicht erst zur Untersuchung gehen, weil sie fürchten, es könnte Krebs entdeckt werden, berichtete Dr. Christa Maar, Präsidentin der Felix-Burda-Stiftung, bei einer Veranstaltung in München. 23 Prozent ("Vermeider") finden Darmprobleme peinlich, könnten sich jedoch durch einen Arzt ihres Vertrauens motivieren lassen.

65 Prozent der Patienten sind für Darmkrebsvorsorge aufgeschlossen und vom Arzt oder über Medien erreichbar. Für ihr Wartezimmer-Plakat 2008 ist die "Ärzte Zeitung" für den Felix-Burda-Award in der Kategorie "Journalism for Prevention" nominiert worden.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung setzt sich derzeit für eine Erweiterung des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenkassen ein, so der stellvertretende Vorsitzende Dr. Carl-Heinz Müller in Berlin. Dabei geht es um Vorsorge bei erblichem und familiärem Darmkrebsrisiko.

Hier geht es zum Fragebogen für Ärzte »

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