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Immuntherapie schützt vor Asthma

NEU-ISENBURG (ikr). Eine subkutane Immuntherapie gegen Heuschnupfen ist zugleich eine gute Prophylaxe gegen Asthma - zumindest bei Kindern. Sie sind nicht nicht nur während, sondern auch noch Jahre nach der Therapie vor Asthma geschützt, wie eine Studie ergeben hat.

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Eine subkutane Immuntherapie (SCIT) mindert nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern mit allergischer Rhinitis die Heuschnupfen-Symptome beträchtlich, und zwar über Jahre. Und aus der PAT (Preventive Allergy Treatment)-Studie ist bekannt, daß mit einer SCIT weniger Kinder an Asthma erkranken als ohne Hyposensibilisierung.

205 Kinder mit Gräser- oder Birkenpollenallergie erhielten in dieser Studie drei Jahre lang nur eine symptomatische Therapie oder zusätzlich eine SCIT mit einem standardisierten Allergenextrakt. 160 Kinder hatten noch kein Asthma zu Therapiebeginn. Bei ihnen kam es mit SCIT signifikant seltener zum Etagenwechsel als ohne. Kinder ohne SCIT bekamen 2,5mal häufiger Asthma.

Der Schutzeffekt der SCIT vor Asthma bleibt offenbar noch Jahre nach Therapieende bestehen. Das belegen neue Daten aus der PAT-Studie von Kindern, die nach Therapieende für weitere sieben Jahre beobachtet worden waren.

Von 48 Kindern, die zu Studienbeginn noch kein Asthma hatten und dann drei Jahre lang hyposensibilisiert worden waren, hatten 16 (33 Prozent) innerhalb von sieben Jahren nach Therapieende ein Asthma entwickelt. Von den 29 Kindern ohne SCIT waren es 24 (83 Prozent), wie bei einem Kongreß in Miami/USA berichtet wurde. Das Asthma-Risiko ist mit Hyposensibilisierung offenbar auf Dauer um das 2,5fache reduziert.

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