In der Union wächst Kritik an Stichtagsfreigabe

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BERLIN (ble). In der Union nimmt offenbar der Widerstand gegen eine Liberalisierung des Stammzellgesetzes zu. Sie sehe eine wachsende Zustimmung für die Position derjenigen, die sich gegen die Tötung von Embryonen zur Herstellung von Stammzellen aussprächen, sagte die Vorsitzende der so genannten "Stammzell-AG" der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Julia Klöckner dem "Deutschlandfunk".

Bei einer möglichen Gesetzesnovelle geht es vor allem um die Frage, ob die Stichtagsregelung für den Import humaner embryonaler Stammzellen nach Deutschland gelockert oder gar aufgehoben werden soll. Forschungspolitiker erhoffen sich dadurch eine Stärkung des Standorts. Kritiker wollen am Stichtag festhalten. Bislang dürfen nur solche Stammzellen eingeführt werden, die vor dem 1. Januar 2002 gewonnen wurden.

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