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KONGRESS-NEWS

Jugendliche wissen wenig über Hepatitis B

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Jugendliche sind schlecht über Hepatitis B informiert, belegt eine Studie von Privatdozent Heiner Wedemeyer aus Hannover. In der Umfrage mit 1262 Acht-Klässlern kannten 10 bis 20 Prozent die Krankheit nicht. Das Ansteckungsrisiko beim Geschlechtsverkehr kannten nur die Hälfte, so Wedemeyer. Nur ein Drittel der Schüler wusste, dass Kondome schützen. Für die Studie hat der Forscher den mit 5000 Euro dotierten Präventionspreis der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) erhalten. (eis)

Preis für Studie zur Palliativmedizin

Dr. Katri Elina Clemens und Professor Eberhard Klaschik haben den mit 5000 Euro dotierten Walter-Siegenthaler-Preis der Deutschen Medizinischen Wochenzeitschrift erhalten. Ausgezeichnet wurden sie für ihre Arbeit über die Therapie von Dyspnoe bei Patienten in der Palliativmedizin. 50 Prozent aller Palliativ-Patienten mit fortgeschrittenem Tumorleiden haben Dyspnoe. (jma)

Hilfe nur für jeden zehnten Alkoholkranken

In Deutschland trinken mehr als zehn Millionen Menschen Alkohol in gesundheitlich riskanten Mengen. Etwa zwei Millionen gelten als abhängig. Weniger als zehn Prozent der Alkoholkranken werden suchtmedizinisch behandelt, haben Experten in einem Symposium beim Internisten-Kongress berichtet. Häufig ist es der Hausarzt, der die Entwicklung einer Abhängigkeit frühzeitig erkennen und Patienten in Therapien vermitteln kann. (jma)

230 000 Erwachsene mit angeborenem Herzfehler

Durch intensivierte medizinische Begleitung erreichen heute fast 90 Prozent der Kinder mit angeborenem Herzfehler das Erwachsenenalter. In Deutschland werden bereits 230 000 Erwachsene mit solchen Herzfehlern betreut, wie Professor Günter Breithardt vom Uniklinikum Münster in Wiesbaden berichtet hat. Rechtzeitige Eingriffe helfen, Komplikationen zu vermeiden. Die Patienten werden zudem bei Erkrankungen und in der Schwangerschaft sorgfältig betreut und zu Belastbarkeit in Beruf oder Sport beraten. (eis)

Visuseinschränkung bei Arteriitis? Steroide!

Kommt es bei Patienten mit Arteriitis temporalis (Riesenzellarteriitis) zu Visuseinschränkungen, muss innerhalb von 24 Stunden ein Kortikoidbolus von 1 g gegeben werden. Sonst erfolge ein vollständiger Visusverlust, sagte Privatdozentin Andrea Rubbert vom Uniklinikum Köln. Charakteristisch bei Arteriitis-Patienten ist eine sehr hohe BSG, bei normalen CRP-Werten, so die Rheumatologin. (hub)

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