Neuro-psychiatrische Krankheiten

Kakao lässt mehr Blut ins Hirn fließen

SAN FRANCISCO (mut). Von der Wundheilung bis zur Blutdrucksenkung - Kakao werden allerlei günstige Wirkungen nachgesagt. Jetzt haben Forscher herausgefunden, dass Kakao auch die Hirndurchblutung steigert.

Veröffentlicht: 28.02.2007, 08:00 Uhr

Eine Tasse Kakao kann nicht nur Müdigkeit vertreiben und die Konzentration fördern, aus Substanzen darin lassen sich vielleicht auch Arzneien gegen Demenz und Schlaganfall entwickeln, haben britische Forscher auf einem Kongress in San Francisco berichtet. Sie gaben Probanden eine Tasse Kakao zu trinken, die besonders viel Flavonoide enthielt. Diese Substanzen gelten als Ursache für die günstigen Wirkungen von Kakao.

Die Probanden wurden per MRT untersucht. Dabei stellten die Forscher fest, dass nach dem Kakao-Drink einige Hirnareale deutlich besser durchblutet waren als zuvor. Der Effekt hielt zwei bis drei Stunden an. Ein Wermutstropfen: Handelsüblicher Kakao enthält deutlich weniger Flavonoide als das speziell für den Versuch zubereitete Getränk.

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