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Karibik-Reisender mit Erreger der Malaria infiziert

DÜSSELDORF (ug). Mit den vielen Reisenden, die in die Dominikanische Republik fahren wollen, muss auch über Malaria gesprochen werden. Denn erst Anfang Mai ist bei einem Rückkehrer, der sich ausschließlich in Hotelanlagen im Norden des Inselstaates aufgehalten hatte, am Universitätsklinikum Düsseldorf eine Malaria tropica diagnostiziert worden.

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Wegen der Infektionsgefahr in der Dominikanischen Republik sei ein guter Schutz vor den Überträgermücken, die abends und in der Dämmerung aktiv sind, sorgfältig zu beachten, so das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf. Eine konsequente Chemoprophylaxe für Touristen sei allerdings nicht erforderlich.

Ungewöhnlich sei, dass sich der in Düsseldorf betreute Urlauber im Norden der Dominikanischen Republik - in Puerto Plata - mit dem Erreger der Malaria tropica infiziert hat, berichtet das CRM (Infodienst 10, 2007, 4). Bisher hätten sich in dem Land Urlauber fast ausschließlich im Südosten (La Altagracia) infiziert.

Die Malaria-Inzidenzen in der Dominikanischen Republik sind zwar durchweg niedrig. Dennoch gebe es ein Infektionsrisiko, vor allem in der jetzt beginnenden Regenzeit, warnt das CRM. Touristen sollten vor dem Urlaub in dem Land in der reisemedizinischen Beratung darüber aufgeklärt werden. Zudem sollte an Malaria gedacht werden, wenn jemand nach einem Urlaub in dem Karibik-Staat mit Fieber in die Praxis kommt.

Weitere Informationen zu Malaria-Risiko-Gebieten unter www.crm.de

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