Direkt zum Inhaltsbereich

Karnevalszeit ist in Rio auch Dengue-Fieber-Zeit

Veröffentlicht:

NEU-ISENBURG (ug). In diesem Monat werden viele Touristen nach Brasilien fahren, um beim Karneval in Rio de Janeiro dabeizusein. Die Karnevalszeit liegt aber in der Saison für das potentiell tödliche Dengue-Fieber. Darüber sollten Ärzte in der reisemedizinischen Beratung unbedingt mit den Karnevalstouristen sprechen.

Denn die brasilianischen Gesundheitsbehörden melden zur Zeit besorgniserregend hohe Infektionszahlen.

Seit Dezember seien mindestens 700 Menschen allein in Rio der Janeiro an Dengue-Fieber erkrankt, vier Patienten seien gestorben, berichtet der Service MEDITIS in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Reise- und Touristik Medizin. Die aktuellen Infektionszahlen seien viermal so hoch wie die aus dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Einzige Prophylaxe ist deshalb guter Mückenschutz. Denn das Dengue-Virus wird von kleinen Stechmücken übertragen, den Aedes-Mücken, die tags und nachts stechen.

Dengue-Patienten haben meist Fieber und grippeähnliche Symptome. Es kann nur symptomatisch behandelt werden. Die Reisemediziner raten zur Vorsicht mit Acetylsalicylsäure, da bei manchen Infizierten dessen Nebenwirkungen verstärkt werden könnten.

Mehr zum Thema

Infektionsschutz

RKI hat Ratgeber zu HIV-Infektion/AIDS aktualisiert

Frühe Warnzeichen

Bei diesen Hautbefunden auch an Hantavirus denken

Das könnte Sie auch interessieren
Geldschein, teilweise bedeckt von Stethoskop

© photocrew / stock.adobe.com

Kostenstrukturanalyse

Privatanteil an den Einnahmen geht leicht zurück

Logo VasioCore

© InMediq

inmediQ

VasioCore: Patientenspezifischer Cardiovascular Twin

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Logo Cardisio

© Lilly

Lilly

Adipositassprechstunde systematisch umsetzen

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Vom Warnsignal zur RNAi-Therapie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Alnylam Germany GmbH, München
HFpEF: Diagnostik, Therapie und Monitoring für die tägliche Praxis

© Rasi / stock.adobe.com

Chronische Herzinsuffizienz

HFpEF: Diagnostik, Therapie und Monitoring für die tägliche Praxis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Bayer Vital GmbH, Leverkusen
Interdisziplinäres Patienten-Management – ein Praxisleitfaden

© APOGEPHA Arzneimittel GmbH | Generated by AI

Überaktive Blase

Interdisziplinäres Patienten-Management – ein Praxisleitfaden

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APOGEPHA Arzneimittel GmbH, Dresden
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Auf einer Waage befindet sich ein Apfel sowie ein Maßband, daneben lieben Hanteln und ein grüner Blattsalat

© Davizro Photography / stock.adobe.com

Early-onset-Diabetes

Jeder zweite junge Erwachsene erreicht Diabetesremission

 erschöpfter Malermeister

© Adobe Firefly / Andrea Schudok / generated by AI

Kasuistik

Schwindel und Leistungsknick: Was sehen Sie im EKG?

Ältere Frau sitzt auf dem Boden und hält sich den Kopf.

© LIGHTFIELD STUDIOS / stock.adobe.com

Stürze vermeiden!

Synkopen wegen Blutdruck-Schwankungen: Worauf es dann ankommt