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Kein Erfolg mit Zellaktivierung bei Herzinfarkt

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MÜNCHEN (mut). Durch die künstliche Aktivierung von Stammzellen lassen sich die Folgen eines Herzinfarkts nicht wesentlich lindern. Das haben Forscher vom Klinikum rechts der Isar in München herausgefunden.

Frühere Studien hatten ergeben, daß nach einem Herzinfarkt Stammzellen im Knochenmark mobilisiert werden, die die linksventrikuläre Funktion verbessern. Die Forscher wollten nun schauen, ob sich der Effekt durch eine zusätzliche, künstliche Aktivierung der Stammzellen verstärken läßt.

In einer Studie mit 114 Herzinfarkt-Patienten erhielten die Patienten entweder subkutan fünf Tage lang täglich 10 µg pro kg Körpergewicht der Substanz G-CSF (Granulozyten Kolonie-stimulierender Faktor) oder Placebo. G-CSF ist ein wirkungsvolles Stimulans für Knochenmark-Stammzellen.

Nach vier bis sechs Monaten waren in beiden Gruppen die Reduktion der Infarktgröße und die Verbesserung der linksventrikulären Auswurffraktion ähnlich stark ausgeprägt (JAMA 295, 2006, 1003).

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