Kommentar

Keine Scheu vor Gentests

Von Peter LeinerPeter Leiner Veröffentlicht:

Krebskranke in Studien, in denen Gentests oder gar die Komplettsequenzierung des Erbguts geplant sind, müssen sich über das Informationsangebot auch zum genetischen Hintergrund keine Sorgen machen.

Schon aufgrund der Entscheidung zur Teilnahme klären Onkologen wie jene am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen die Patienten optimal auf.

Aber auch Patienten, die nicht innerhalb einer Studie mit Arzneien auf der Grundlage von Gentests behandelt werden, sind begierig, mehr über die genetischen Zusammenhänge zu erfahren, wie eine kanadische Studie belegt.

Das wird in Deutschland nicht anders sein. Dennoch wäre es wichtig, auch hier eine solche Befragung vorzunehmen, um danach das Informationsangebot auszurichten, etwa in der erfolgreichen Reihe "Die blauen Ratgeber" der Deutschen Krebshilfe, um zu verhindern, dass entsprechendes Material am Bedarf der Patienten vorbei zusammengestellt wird.

Je mehr Krebsarzneien zur Verfügung stehen, für die vor der Anwendung ein Gentest vorgeschrieben ist, umso besser müssen Patienten über die genetischen Zusammenhänge bei Krebs und die Bedeutung der Tests für die Therapie aufgeklärt werden.

Die Patienten wollen das, sie haben offenbar keine Scheu vor Gentests.

Lesen Sie dazu auch: Befragung: Krebspatienten sehen Gentests meist unkritisch

Mehr zum Thema

Neuer Termin

Deutscher Krebskongress auf November verschoben

Das könnte Sie auch interessieren
Management tumorassoziierter VTE

© Leo Pharma GmbH

CME-Fortbildung

Management tumorassoziierter VTE

Anzeige | Leo Pharma GmbH
CAT bei „3G“-Tumoren richtig managen

© Leo Pharma GmbH

Empfehlungen

CAT bei „3G“-Tumoren richtig managen

Anzeige | Leo Pharma GmbH
Die Ära der Immunonkologie: bessere Chancen für Krebspatienten

© Bristol-Myers Squibb

Immunonkologie mit dem Schwerpunkt Biomarker

Die Ära der Immunonkologie: bessere Chancen für Krebspatienten

Anzeige | Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA
Prädiktion in der Immunonkologie mit Biomarkern

© Alpha Tauri 3D Graphics / shutterstock

Immunonkologie mit dem Schwerpunkt Biomarker

Prädiktion in der Immunonkologie mit Biomarkern

Anzeige | Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA
OH-Ton – Trifft den Ton in der Onkologie & Hämatologie

© Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA

CAR-T-Zelltherapie

OH-Ton – Trifft den Ton in der Onkologie & Hämatologie

Anzeige | Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Wie gut schützen die verfügbaren Impfstoffe vor der Omikron-Variante?

© alphaspirit / stock.adobe.com

Corona-Vakzine

Impfschutz: Gegen Omikron braucht es deutlich höhere Antikörperspiegel

Der neue und der alte Minister: Karl Lauterbach (li.) und Jens Spahn (Mitte) bei der Amtsübergabe im Bundesgesundheitsministerium am Mittwoch.

© Thomas Ecke / BMG

Amtsübergabe

Gesundheitsminister Lauterbach skizziert erste Gesundheitspläne