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Kernspin als Stütze der Diagnostik bei Morbus Crohn

MAINZ (ner). Die Magnetresonanztomografie (MRT) des Dünndarms könnte künftig die Diagnostik bei Morbus Crohn stützen. Eine schottische Arbeitsgruppe hat eine enge Korrelation von Dünndarm-MRT- Befunden, Entzündungsmarkern, endoskopischen sowie histopathologischen Befunden festgestellt.

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Bei 186 Patienten hatten Dr. Charlie W. Lees und seine Kollegen vom Western General Hospital in Edinburgh jeweils nach Einnahme von 1,5 Litern einer hyperosmolaren Lösung eine Dünndarm-MRT vorgenommen. Bei 103 von ihnen bestand der Verdacht auf eine ileale Crohn-Erkrankung, 75 Patienten hatten bereits einen gesicherten M. Crohn.

Die Kernspintomografie bestätigte bei 37 Prozent der bekannten Crohn-Patienten eine aktive Erkrankung, bei weiteren 48 Prozent einen inaktiven Morbus Crohn, wie bei der III. Falk Gastro-Konferenz in Mainz berichtet wurde. Bei 13 Prozent der Patienten war kein optimaler kernspintomografischer Befund zu erheben.

Es ergab sich eine signifikante Übereinstimmung der bildgebenden Befunde mit dem Serum-CRP-Wert, dem fäkalen Inflammationsmarker Calprotectin sowie mit histopathologischen Befunden aus der terminalen Ileoskopie und chirurgisch entnommenen Gewebeproben. Lees und Mitarbeiter errechneten eine Sensitivität der Dünndarm-MRT von 75 Prozent und eine Spezifität von 93 Prozent für einen aktiven M. Crohn, verglichen mit der Histopathologie.

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