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Klimawandel verwandelt afrikanischen Kontinent in eine Wüste

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Afrika droht bei einem ungebremsten Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase eine trockene Zukunft. Bis zum Ende des Jahrhunderts dürfte ein Viertel des Kontinents laut einer Studie südafrikanischer Forscher von schwerem Wassermangel geplagt werden.

Die vom Wissenschaftsmagazin "Science" online veröffentlichte Untersuchung geht davon aus, daß viele Flüsse und Seen mangels ausreichender Niederschläge austrocknen werden. Am schlimmsten betroffen wären dicht besiedelte Gebiete im Süden und Westen des Kontinents sowie Regionen am Oberlauf des Nils.

Für die Berechnungen verknüpften die Forscher um Maarten de Wit und Jacek Stankiewicz von der Universität Kapstadt Daten über Afrikas Flüsse und Seen mit verschiedenen Klimawandel-Szenarien. Sie unterteilten den Kontinent dazu in ein Raster von 37 Rechtecken, für die die jährlichen Niederschläge separat untersucht wurden.

Das südliche Afrika sowie Teile der dem Kontinent vorgelagerten Insel Madagaskar sind nach ihren Berechnungen am meisten von Dürren gefährdet. Wörtlich heißt es in dem "Science"-Artikel: "Regionen in der Nähe von Kapstadt, die mehr als die Hälfte ihres Wassernachschubs verlieren, dürften am meisten zu leiden haben. Was bedeutet: Es wird für diese Dürre-Region keine Erleichterung geben."

Auch Afrikas fünftgrößter Fluß - der Orange River - könnte betroffen sein. Zwischen 1862 und 1903 war er bereits fünf Mal völlig ausgetrocknet. Während Ostafrikas Zukunft von den Forschern in einem rosigeren Licht gesehen wird, sagen sie dem Streifen zwischen Senegal und Sudan größere Probleme durch die globale Erwärmung voraus, die vor allem vom klimaschädlichen Kohlendioxid (CO2) ausgelöst wird. (dpa)

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