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Knochendichte ist kein guter Indikator für Therapieerfolg!

ESSEN (ikr). Anstiege der Knochendichte sind nach den Ergebnissen von Studien kein guter Indikator für den Erfolg einer medikamentösen Therapie bei Osteoporose. Darauf weist Professor Johannes Pfeilschifter vom Alfried Krupp Klinikum in Essen hin.

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Lediglich bei einem eindeutigen Abfall der Knochendichte sollte das Therapiekonzept überprüft werden, empfiehlt der Osteoporose-Experte (Der Internist 49, 2008, 1178). Ein fehlender Anstieg der Knochendichte hingegen sei bei einer antiresorptiven Therapie keineswegs mit einer schlechteren Wirkung der Medikamente verbunden.

Ein weiterer Tipp: Da über die Messfehlergrenze hinausgehende Abnahmen der Knochendichte vor Ablauf von zwei Jahren selten sind, sollten Kontrolluntersuchungen in der Regel nicht vor Ablauf von zwei Jahren erfolgen.

Auch mit nicht-medikamentösen Maßnahmen wie Sport steigt nach Angaben von Pfeilschifter die Knochendichte häufig allenfalls nur geringfügig, weil damit wie bei der medikamentösen Therapie überwiegend andere Komponenten der Knochenfestigkeit verbessert würden, die derzeit noch schwierig routinemäßig zu überprüfen seien.

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