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Drohender Nachwuchsmangel

Krebshilfe investiert 50 Millionen Euro

Mit einem neuen Förderprogramm will die Deutsche Krebshilfe die onkologische Forschung für die Zukunft sichern. Unterstützt werden fünf medizinische Fakultäten.

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HEIDELBERG Die Deutsche Krebshilfe nimmt mit einem neuen Förderprogramm den onkologischen Foschernachwuchs verstärkt in den Blick. "Der Mangel an Nachwuchswissenschaftlern droht, die Forschungskultur in der Onkologie in Deutschland aus der Bahn zu werfen", sagte Professor Dr. Martin Eilers auf der Jahrespressekonferenz am Mittwoch in Berlin.

Mit insgesamt 50 Millionen Euro sollen fünf Medizinische Fakultäten dabei unterstützt werden, sogenannte Mildred-Scheel-Nachwuchszentren aufzubauen. Die geförderten Standorte sollen Lösungswege erarbeiten und umsetzen, um langfristig Versorgungsstrukturen zu verbessern.

Mit Blick auf das zurückliegende Geschäftsjahr sprach der Vorstandvorsitzende der Organisation, Gerd Nettekoven, von einem "außergewöhnlichen und erfolgreichen Jahr". Dank einer ungewöhnlich hohen Erbschaft von 141 Millionen Euro summierten sich die Einnahmen auf gut 249 Millionen Euro. Gefördert worden seien 127 Projekte, Programme und Initiativen.

(aze)

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Kommentare
Rüdiger Storm 07.07.201716:33 Uhr

Wissenschaft und Medizin gelten nicht als systemrelevant,

daher ist im Gegensatz zu Banken keine Rettung zu erwarten.
Man kümmert sich in der Politik lieber um "wichtige" Dinge.
Dafür ist immer genug Geld vorhanden, und Regeln muß man bei einem solch erfolgreichem System nicht verändern, aber wenigstens kommt die nächste Bankenrettung gleich über Nacht.

Man muß halt Prioritäten setzen, Gesundheit und Lebenserwartung stehen eben nicht auf dieser Liste.

Christiane Roloff 05.07.201718:12 Uhr

Wissenschaftliche Kompetenz auch in der Krebshilfe unabdingbar gefragt:

Zwar sind die Einnahmen von 249 Millionen zu begrüßen - da fallen die etwa 8 Millionen nicht so ins Gewicht, die mit der PREFEREstudie in den Sand gesetzt wurden. Diese Studie(Prostatkarzinomstudie), wurde nach 3 Jahren "zwangsbeendet",(geplant waren 25 Millionen für die Studie, bereitgestellt von der GKV, den Privatversicherern und eben der Krebshilfe),weil die Sponsoren aus den Privatversicherungsgesellschaften den wissenschaftlich unsinnigen Hintergrund dieser Studie (endlich) verstanden hatten.
Es bleibt zu hoffen, dass bessere Gutachter als bei dieser PREFERE-Studie über die Gelder wachen, die im Vertrauen auf die wissenschaftliche Kompetenz der Krebshilfe gespendet wurden.

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