Krebs

Krebsnachsorge: Termine unbedingt wahrnehmen!

NEU-ISENBURG (eb). Etwa 50 Prozent aller Krebspatienten erhalten im Laufe ihrer Erkrankung eine Strahlentherapie. Hieran schließen sich regelmäßige Nachuntersuchungen an, um eine mögliche Rückkehr der Erkrankung oder Spätfolgen der Behandlung frühzeitig zu erkennen.

Veröffentlicht:

Diese Nachsorge ist ein fester und wichtiger Bestandteil der Tumortherapie. Sie trägt entscheidend zum Gesamterfolg der Behandlung bei. Die Untersuchungstermine sollten deshalb unbedingt eingehalten werden, betont die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO).

Um Spätkomplikationen und Rezidive frühzeitig zu erkennen, entwerfen die Behandlungszentren individuelle Nachsorgepläne. Die Nachsorge erstreckt sich in der Regel über zwei bis fünf Jahre.

Für die Patienten sind die Untersuchungstermine aber nicht nur eine Belastung. Im Gegenteil: "Die Nachsorge kann ein Gefühl der Sicherheit vermitteln, wenn die Befunde unauffällig ausfallen", sagt Professor Rita Engenhart-Cabillic, DEGRO-Präsidentin von der Universität Marburg.

Mehr zum Thema

Vergleich der Kreise

In Flensburg ist die Lungenkrebs-Prävalenz am höchsten

KRAS G12C-Mutation

EU-Zulassung für Sotorasib bei Lungenkarzinom

EU-Kommission

EU4Health: 835 Millionen Euro für Gesundheit

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Staphylococcus aureus: In Ländern mit hohem Einkommen sind vor allem resistente S.-aureus- und E.-coli-Bakterien eine Gefahr. Auf sie wurden einer aktuellen Analyse zufolge 26 Prozent beziehungsweise 23 Prozent aller Todesfälle durch Resistenzen zurückgeführt.

© Dr_Kateryna / stock.adobe.com

Globales Gesundheitsproblem

Mehr Tote durch Antibiotikaresistenzen als durch HIV

Wer soll die Kosten für die Digitalisierung der Arztpraxen tragen? DAK-Chef Storm sieht die Finanzierung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

© Thomas Weißenfels / stock.adobe.com

Digitalisierungsreport

DAK-Chef fordert Praxis-Digitalisierung auf Staatskosten