Legionellen in Warstein

Krisenstab berät über weitere Maßnahmen

Mit Legionellen extrem hoch belastete Vorkläranlage der Warsteiner Brauerei im Fokus.

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SOEST/WARSTEIN. Im Warsteiner Legionellen-Fall haben die Behörden über weitere Konsequenzen beraten.

Der Krisenstab im Kreis Soest kam am Montagnachmittag wieder zusammen. Er wollte entscheiden, ob die mit Legionellen extrem hoch belastete Vorkläranlage der Warsteiner Brauerei aus dem Wasserkreislauf herausgenommen werden soll.

In der Anlage wird das Abwasser nach dem Brauprozess behandelt. Das Brauerei-Abwasser könnte auch zur kommunalen Kläranlage geleitet werden. Das nordrhein-westfälische Umweltministerium und die Brauerei hatten versichert, dass das Bier nicht befallen sei.

Seit Anfang August waren in Warstein 165 Menschen durch Legionellen erkrankt. Zwei Männer starben. Neuerkrankungen gibt es inzwischen nicht mehr. An der Sitzung des Krisenstabs in Soest wollte auch NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) teilnehmen. (dpa)

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