Kugelschreiber und Süßes - Aktion informiert über HIV

KÖLN (cpa). Die Landesarbeitsgemeinschaft Frauen und Aids in Nordrhein-Westfalen macht Ärzte und Berater mit einer Geschenk- Aktion auf das Thema HIV-Erkrankungen bei Frauen aufmerksam.

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Dazu hat sie 800 Geschenkpäckchen mit Informationen, Süßigkeiten, Kugelschreibern und Notizblöcken an Ärzte, Hebammen und Sozialarbeiterinnen verschickt. An niedergelassene Ärzte sandte sie die Päckchen nur in Einzelfällen, da HIV-Patientinnen vorwiegend an Kliniken behandelt würden, sagt Petra Hielscher von der Aids-Hilfe NRW.

Die Arbeitsgemeinschaft will damit erreichen, dass die Info- und Vernetzungsarbeit zum Thema Aids bei Frauen noch stärker ins Bewusstsein von Betroffenen und Behandelnden rückt. "Wir haben sehr positive Resonanz bekommen. Viele finden es toll, dass wir so auf das Thema aufmerksam machen", sagt Hielscher. Die Kooperationen von Ärzten und Beratungsstellen hinge aber häufig vom Kontakt der Beteiligten untereinander ab und sei in Großstädten stärker ausgeprägt als auf dem Land. Wenn einer die Arbeitsstelle wechsele oder umziehe, bräche die Kooperation häufig ab, sagt sie.

Auch Dr. Birgit Ross von der HIV-Ambulanz des Universitätsklinikums Essen hat ein Geschenkpäckchen erhalten. "Die Zusammenarbeit von Ärzten und Beratungsstellen funktioniert bei uns so gut, dass eigentlich gar keine Aktionen nötig wären", sagt sie. Sie sieht diese dennoch sehr positiv: "In der Regel arbeiten wir über den kurzen Dienstweg zusammen." Häufig stehe sie auch mit niedergelassenen Ärzten in Kontakt.

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