Länder sollen Antivirus-Vorräte aufstocken

WIEN/BERLIN (ddp/dpa/hak). Die Bundesländer haben es weiterhin selbst in der Hand, wie sie sich auf eine Grippepandemie vorbereiten. Der Beschluß der Gesundheitsminister, die Depots mit antiviralen Mitteln aufzustocken, ist unverbindlich.

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Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt erwartet trotzdem, daß die Länder ihr Versprechen noch dieses Jahr einlösen und für 20 Prozent der Bevölkerung Grippe-Medikamente einlagern. Das betonte Schmidts Sprecher in Berlin. Die Gesundheitsminister der Länder hatten zuvor erklärt, ihre Arzneivorräte gemäß den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation und des Robert-Koch-Instituts auffüllen zu wollen.

Unterdessen breitet sich das Vogelgrippevirus in Deutschland aus. Inzwischen wurde der Erreger auch in Wildvögeln in Schleswig-Holstein, am Bodensee und in Brandenburg festgestellt. Außerdem ist seit dem Wochenende in Frankreich erstmals in der EU ein Betrieb mit Nutztieren betroffen.

Vor Panikmache im Zusammenhang mit der Vogelgrippe haben dennoch die europäischen Gesundheitsminister gewarnt. Das Bedrohungspotential der Tierseuche sei eingrenzbar, sagte die österreichische Ministerin Maria Rauch-Kallat nach einem Treffen mit ihren EU-Amtskollegen am Freitag in Wien. Menschen, die keinerlei Kontakt zu Wildvögeln, Hausgeflügel oder Geflügelkot hätten, drohe "praktisch kein Infektionsrisiko". Die Minister kündigten außerdem eine europaweite Informationskampagne an.

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