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Laserbehandlung bringt wieder Farbe in die Haut

KARLSRUHE (hsr). Helle, nur schwach pigmentierte Hautflecke, die nicht selten durch Laserlicht bei der Entfernung von Tätowierungen verursacht werden, lassen sich offenbar mit einem speziellen Excimerlaser erfolgreich repigmentieren. Das legt jetzt eine Kasuistik nahe.

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Ein 40jähriger Mann wollte einen auffälligen, mehrfarbigen Adler, professionell auf seinem Oberarm eintätowiert, wieder loswerden, wie Privatdozent Dr. Christian Raulin von der Laserklinik Karlsruhe berichtet (Der Hautarzt 6, 2004, 549). Das gelang zwar mit einem Neodym (Nd)-YAG-Laser. Doch dabei verschwanden nur die zur Tätowierung in die Haut gespitzten Farbstoffe, die Umrisse des Vogels blieben als Hypopigmentierungen erhalten.

Die erwartete spontane Repigmentierung trat auch vier Jahre nach der Behandlung nicht ein. Eine selektive UVB-Phototherapie in 38 Sitzungen über fünf Monate brachte ebenso keinen Erfolg.

Vorübergehende Hypopigmentierungen sind nach Angaben des Dermatologen bei allen Lasereingriffen eine je nach Lasertyp unterschiedlich häufige, aber mögliche Begleitreaktion. Darüber sollten die Patienten vor der Laserbehandlung unbedingt informiert werden.

Weil sich der Xenon-Chlorid (XeCl)-Excimerlaser der Wellenlänge 308 nm bereits in anderen Untersuchungen bei Vitiligo und Striae sowie bei Hypopigmentierungen nach Resurfacing mit CO2-Laser, also schonenden Maßnahmen zur Verjüngung der Haut, bewährt habe, sei das Verfahren nun erstmals auch zur Repigmentierung hypopigmentierter Areale nach Nd-YAG-Lasertherapie angewandt worden.

Der hypopigmentierte Bereich am Oberarm des Mannes wurde in 40 Sitzungen über 14 Monate mit der Methode in unterschiedlichen Energiedosen behandelt. Die so erzielte deutliche Repigmentierung blieb innerhalb der 23wöchigen Nachuntersuchungszeit stabil.

Offensichtlich ist es, wie Raulin aus diesem Ergebnis schließt, möglich, mit dem 308-nm-XeCl-Excimerlaser die verminderte Aktivität der Melanozyten günstig zu beeinflussen.

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