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Lassa-Patient verläßt Klinik nach fast drei Monaten

FRANKFURT AM MAIN (dpa). Der an Lassa-Fieber erkrankte Patient in Frankfurt am Main hat nach fast drei Monaten in der Isolier- und Infektionseinheit die Uniklinik verlassen. Der 69jährige Arzt aus Westafrika ist an eine Reha- Einrichtung überwiesen worden.

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"Er hat nur noch Virusbestandteile im Urin, die nicht mehr ansteckend sind, und kann daher in einer herkömmlichen Klinik weiter behandelt werden", sagte der Leiter der Isolierstation, Professor Hans-Reinhard Brodt. "Wahrscheinlich wird er noch ein halbes Jahr brauchen, bis er wieder ganz hergestellt ist", sagte Brodt. "Ich gehe aber davon aus, daß er keine Folgeschäden haben wird."

Der Patient aus Sierra Leone war, wie berichtet, am 22. Juli aus Münster nach Frankfurt gebracht worden, nachdem bei ihm das seltene Lassa-Fieber festgestellt worden war. Er hatte vorher in seiner Heimat als Chirurg gearbeitet. Dort sind Lassa-Viren verbreitet.

Die viralen Erreger können Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen auslösen, später sind Hautblutungen, Durchfall und Erbrechen möglich. Die Virusinfektion kann tödlich verlaufen.

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