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TIPP DES TAGES

Löffel zur Dosierung ungeeignet

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Ein Löffel Hustensaft - solche Mengenangaben sind äußerst unpräzise, wenn es darum geht, Kindern Medikamente zu verabreichen. So bekommen Kinder, die ihr Arznei mit einem besonders großen Teelöffel erhalten, fast dreimal so viel Medizin wie Kinder, deren Eltern einen sehr kleinen Teelöffel nutzen. Das hat eine Studie griechischer Ärzte ergeben, die 41 Teelöffel und 71 Suppenlöffel in Haushalten verglichen (International Journal of Clinical Practice 2010, 64 : 1170). Die Ärzte rieten, flüssige Arzneien zur genauen Dosierung stets mit einer Spritze einzusaugen und sie erst dann mit dem Haushaltslöffel zu verabreichen. Das Volumen der Flüssigkeit auf einem Teelöffel reichte in der Studie von 2,5 bis 7,3 Milliliter, das auf einem Suppenlöffel von 6,7 bis 13,4 Milliliter.

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