Saudi-Arabien

MERS jetzt auch in Mekka

Nächstes MERS-Todesopfer in Saudi-Arabien: Offenbar ist ein Labormitarbeiter an den Folgen einer Infektion gestorben. Medien berichten auch von einem MERS-Fall in der Pilgerstadt Mekka.

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RIAD. In der saudi-arabischen Stadt Dschidda ist ein Labormitarbeiter an den Folgen einer MERS-Infektion gestorben. Das berichtete die Zeitung "Saudi Gazette" am Montag.

Saudi-Arabien ist das Land mit den meisten Infektionen mit dem MERS-Coronavirus. Trotzdem sind die Vorsichtsmaßnahmen im Gesundheitswesen des islamischen Königreiches offensichtlich nicht ausreichend.

Es ist bereits der zweite Tod eines Krankenhausangestellten durch das Virus. Nach Informationen der Zeitung hatten Ärzte in einem privaten Krankenhaus bei dem Laboranten MERS zunächst nicht erkannt. Ihre Diagnose lautete demnach auf "Denguefieber".

Seit September 2012 infizierten sich allein in Saudi-Arabien mehr als 400 Menschen mit MERS.

Das Virus tauchte nun erstmals auch in der Pilgerstadt Mekka auf. Nach Angaben der Zeitung "Mekka" wurde eine 40 Jahre alte Frau ins Krankenhaus gebracht.

Am vergangenen Wochenende war der erste MERS-Fall in den USA registriert worden. Der Patient soll zuvor in Saudi-Arabien im Gesundheitswesen gearbeitet haben. (dpa)

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