Demenz

Manganhaltiges Kontrastmittel zeigt Alzheimer an

NEU-ISENBURG (eb). Forscher des MIRCen* haben in Zusammenarbeit mit NeuroSpin (I²BM, CEA - Saclay) ein neues Protokoll für MRT-Untersuchungen entwickelt, um die ß-Amyloid-Plaques bei Alzheimer-Patienten schneller zu erkennen.

Veröffentlicht: 06.03.2012, 13:40 Uhr

Diese Plaques sind die Ursache für eine Reihe von Ereignissen, die zur Alzheimer-Demenz führen. Zahlreiche therapeutische Ansätze zielen auf die Zerstörung dieser Plaques ab, um die Entwicklung der Krankheit zu verlangsamen. Die ß-Amyloid-Plaques sind jedoch im MRT nur schlecht zu erkennen, teilt die Wissenschaftliche Abteilung der Französischen Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland mit.

Aus diesem Grund haben die Wissenschaftler ein neues Protokoll für die mikroskopische Bildgebung entwickelt, das auf der Verwendung von Mangan - das sich schnell im Gehirn ausbreitet - als Kontrastmittel beruht.

Diese Methode ermöglicht es, das Signal-Rausch-Verhältnis bei Darstellungen des Gehirns um ein 2- bis 3-faches zu erhöhen sowie deren Kontrast zu verstärken, um so die ß-Amyloid-Plaques frühzeitig aufspüren zu können.

*MIRCen ist eine technologische Plattform für die präklinische Forschung des französischen Instituts für Gesundheitswesen und medizinische Forschung (Inserm) und der französischen Behörde für Atomenergie und alternative Energien (CEA) am Institut für biomedizinische Bildgebung (I²BM) in Fontenay aux Roses (Ile-de-France).

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