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Gewebemodelle

Mit 3D-Chip dem Alzheimer auf der Spur

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LEIPZIG. Forscher haben einen Chip entwickelt, mit dem sich der Verlauf der Alzheimerkrankheit an neuronalen Zellmodellen im Labor besser verstehen lässt. Beobachtet werden Proteine, die sich verändern und Nervenzellen absterben lassen, teilt die Uni Leipzig mit.

Um Makrostrukturen auf dem Chip zu erzeugen, werden sie auf einer Chrommaske erstellt, dann durch Belichtung mit UV-Licht durch die Maske in dem aufgebrachten photosensitiven Lack erzeugt. So lässt sich etwa ablesen, wie aggressiv die Krankheit verläuft und welche Therapie wirkt.

Der Chip sei nicht als Implantat gedacht, sondern als externes Instrument für Alzheimer-Gewebemodelle. Es gibt verschiedene Varianten und Formate. Für 3D-Modelle nutzen die Forscher einen Chip, der auf einem Messareal von einem Quadratzentimeter mehrere "Töpfchen" vereint.

Damit lassen sich dreidimensionale Hirnstrukturen auslesen. Auf dem Chip sind Elektroden integriert, an die Wechselstrom angelegt wird. Ändert sich der elektrische Widerstand, bedeutet das, dass sich die Eiweißstrukturen verändert haben. (eb)

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