IGEL-TIPP DES TAGES

Mit IGeL auf Nummer Sicher

Zehn Jahre bei durchschnittlichem, fünf Jahre bei familiärem Risiko - so lang ist der Abstand zwischen zwei Koloskopien. Den Patienten, die auch in der Zwischenzeit auf Nummer Sicher gehen wollen, können Kollegen Stuhlttests als IGeL anbieten.

Veröffentlicht:

Der Gastroenterologe Professor Andreas Sieg aus Heidelberg schlägt zunächst eine Beratung vor und rechnet sie nach GOÄ-Ziffer 1 ab. Immunologische Tests, stets IGeL und alle zwei bis drei Jahre sinnvoll, kosten ungefähr 35 Euro. Der Guajak-Test ist für die Patienten, die GKV-bezahlte Koloskopien in Anspruch nehmen, ebenfalls IGeL. Sieg rechnet ihn nach GOÄ-Ziffer 3500 mit 1,15-fachem Steigerungssatz zu 6,21 Euro ab.

Damit ist dieser Test zwar günstig, müsste aber für eine ausreichende Genauigkeit jährlich erfolgen. Bei bedenklichem Befund zahlt die GKV weitere Leistungen. Einige Tests können die Patienten in der Apotheke kaufen und zu Hause machen. Ihnen rät Sieg, anschließend in die Praxis zu kommen und das Ergebnis mit ihm besprechen.

Eine Tabelle mit Daten zu Tests gibt es unter www.lebensblicke.de, erst "Downloads", dann "Übersicht FOBT" anklicken. Über "Links" gelangt man zu den Internetadressen der Hersteller.

Lesen Sie dazu auch:

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Stiftung Lebensblicke

Darmkrebs bei jungen Menschen: Entwarnung für Deutschland

Lebensverlängernde Wirkung

ctDNA konnte in Studie Nutzen von COX-2-Hemmer bei Darmkrebs vorhersagen

Das könnte Sie auch interessieren
Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

© KVNO

Schnell und sicher

Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

Anzeige | Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 2: ADA und nAb unter AVT05 und Referenz-Golimumab bis Woche 16

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Colitis ulcerosa

Das erste Golimumab-Biosimilar erweitert die Therapieoption bei entzündlichen Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Abb. 2: Infusionsschema der REGENCY-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Neue Therapieoption bei Lupus-Nephritis verfügbar

Obinutuzumab verbessert Nierenoutcomes bei Lupus-Nephritis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Abb. 1-- Zeit bis zum ersten Ereignis (Tod durch jegliche Ursache oder kardiovaskuläres Ereignisb) in der Gesamtpopulation (a) bzw. in der Monotherapie-Population (b).

© Springer Medizin Verlag

Mit Vutrisiran früh kausal behandeln

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Alnylam Germany GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Prozesse werden teurer

Tipps: So können Praxen die Risiken für einen GOÄ-Streit minimieren

Sie fragen – Experten antworten

Ab wann darf ich jüngere Menschen auf Kasse gegen Herpes zoster impfen?

Bei Senioren

Hypothermie bei Sepsis – ein Warnsignal!

Lesetipps
Eine Blutdruckmessung

© CasanoWa Stutio / stock.adobe.com

Fallstricke in der Praxis

Häufige Fehler in der Hypertonie-Therapie: So geht’s besser!

Ein Mann im Hintergrund nimmt einen Schluck von einem Drink. Im Vordergrund stehen vier Flaschen mit alkoholischen Getränken.

© Axel Bueckert / stock.adobe.com

Analyse des Trinkverhaltens

Wie lebenslanger Alkoholkonsum das Darmkrebsrisiko steigert