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Mit Stammzellen gegen Erkrankung des Gehirns

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LONDON (dpa). Mit menschlichen Stammzellen haben US-Forscher eine tödliche Nervenkrankheit erfolgreich behandelt - zunächst bei Mäusen. Die Forscher transplantierten die Stammzellen ins Gehirn der Nager, woraufhin diese eine Schutzhülle um die Nerven bildeten. Die Symptome verringerten sich, ein Teil der Tiere wurde geheilt ("Cell Stem Cell" 2, 2008, 553).

Für die Versuche setzte Professor Steven Goldman von der University of Rochester im US-Staat New York Mäuse ein, denen die Myelinscheide fehlt. Es wird im Zentralnervensystem von den Oligodendrozyten gebildet.

Vorläufer dieser Zellen aus menschlichen embryonalen Stammzellen, transplantierten die Wissenschaftler in das Gehirn neugeborener Mäuse. Um die Nervenfasern herum bildete sich eine vollständige Myelinscheide aus. Die typischen Symptome der Nervenerkrankung verminderten sich erheblich. Zum Teil stieg die Lebensdauer.

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