Morbus Crohn schadet Arterien offenbar nicht

TEL AVIV (eb). Chronisch entzündliche Darmkrankheiten (CED) fördern - anders als andere chronische Entzündungen - offenbar nicht die Entstehung einer Atherosklerose. Das haben Kollegen von der Universitätsklinik in Tel Aviv in einer Studie herausgefunden.

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Die Forscher haben bei 61 Patienten mit CED (45 mit Morbus Crohn und 16 mit Colitis ulcerosa) die Intima-Media-Dicke der Karotiden gemessen. Außerdem haben sie Entzündungsmarker wie BSG, Fibrinogen und hochsensitives C-reaktives Protein bestimmt. Verglichen wurden die Werte mit denen von 61 gesunden Kontrollpersonen (Am J Gastroenterol 102, 2007, 1).

Ergebnis: Die Werte der Entzündungsmarker waren bei den CED-Patienten signifikant erhöht im Vergleich zu den Kontrollpersonen. Dagegen war die mittlere Intima-Media-Dicke ähnlich (0,66 mm in der CED-Gruppe versus 0,64 mm in der Kontrollgruppe). Der Unterschied war nicht signifikant. Die Forscher schließen daraus, dass CED offenbar Atherosklerose nicht fördert.

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