Gebärmutter-Krebs

Mütter brauchen Beratung zur HPV-Impfung

NEU-ISENBURG (eb). Generell sind Mütter gut über die Vorteile und Chancen einer HPV-Impfung informiert, dennoch haben manche von ihnen Bedenken, ihre Tochter impfen zu lassen. Sie halten ihre Tochter schlicht für zu jung, hat eine aktuelle Befragung des Unternehmens Sanofi Pasteur MSD ergeben.

Veröffentlicht:

Viele Mütter wissen, wie wichtig eine Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) für ihre Tochter ist, teilt das Unternehmen mit. Schließlich bietet nur diese Impfschutz vor bestimmten HP-Viren, die auf lange Sicht über Krebsvorstufen Zervixkrebs auslösen können.

Einige Mütter berichten über "innere Zerrissenheit"

Nahezu 75 Prozent der befragten Mütter sind überzeugt, dass die HPV-Impfung für ihre Tochter eine gute Sache ist. Dennoch befinden sich einige Mütter in einem Zustand "innerer Zerrissenheit" - so das Ergebnis der Untersuchung.

Die Lösung könne ein Gespräch mit dem Kinder-/Jugendarzt oder Frauenarzt bringen, so das Unternehmen. Sein fachmännisches Urteil sei für viele Mütter das wichtigste Argument.

STIKO empfiehlt Impfung für Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren

Die STIKO empfiehlt die Impfung gegen die HP-Virentypen 16 und 18 für Mädchen von 12 bis 17 Jahren. Idealerweise sollte vor den ersten Sexualkontakten geimpft werden, da die Viren beim Geschlechtsverkehr oder bereits beim Petting übertragen werden können.

Die Impfserie besteht aus drei Einzelimpfungen, die innerhalb eines Jahres gegeben werden. Erst dann bestehe bestmöglicher Impfschutz, so das Unternehmen.

Mehr zum Thema

Krebsprävention

HPV-Impfung wird nur ungenügend genutzt

Das könnte Sie auch interessieren
Management tumorassoziierter VTE

© Leo Pharma GmbH

CME-Fortbildung

Management tumorassoziierter VTE

Anzeige | Leo Pharma GmbH
CAT bei „3G“-Tumoren richtig managen

© Leo Pharma GmbH

Empfehlungen

CAT bei „3G“-Tumoren richtig managen

Anzeige | Leo Pharma GmbH
Die Ära der Immunonkologie: bessere Chancen für Krebspatienten

© Bristol-Myers Squibb

Immunonkologie mit dem Schwerpunkt Biomarker

Die Ära der Immunonkologie: bessere Chancen für Krebspatienten

Anzeige | Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA
Prädiktion in der Immunonkologie mit Biomarkern

© Alpha Tauri 3D Graphics / shutterstock

Immunonkologie mit dem Schwerpunkt Biomarker

Prädiktion in der Immunonkologie mit Biomarkern

Anzeige | Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA
OH-Ton – Trifft den Ton in der Onkologie & Hämatologie

© Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA

CAR-T-Zelltherapie

OH-Ton – Trifft den Ton in der Onkologie & Hämatologie

Anzeige | Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Was sollte die neue Regierung als Erstes anpacken?

© [M] Nuthawut / stock.adobe.com

Pflichtenheft für die neue Regierung

Drei Reformen sind Lesern der „Ärzte Zeitung“ besonders wichtig

Heim-Hämodialyse: Die Qualität der Therapie ist ähnlich gut wie bei Dialyse in Kliniken.

© artinspiring / getty images / iStock

DGfN-Kongress

Nephrologen legen 10-Punkte-Plan für mehr Heimdialyse vor