MERS-CoV

Mundschutz für Kamel-Arbeiter in Saudi-Arabien

Die Zahl der MERS-Infizierten in Saudi-Arabien steigt weiter. Die Behörden empfehlen nun Vorsicht im Umgang mit Kamelen.

Veröffentlicht:

RIAD. Vorsicht vor Kamelen: Die Regierung in Saudi-Arabien mahnt angesichts der zunehmenden Verbreitung des neuen Coronavirus MERS zur Vorsicht im Umgang mit Kamelen. Das Gesundheitsministerium verzeichnete am Montag auf seiner Website landesweit 142 Todesopfer. 483 Menschen haben sich in dem Königreich demnach seit dem Auftauchen des Erregers im September 2012 infiziert.

Wie die amtliche Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf eine Erklärung des Agrarministeriums berichtete, wurde das "Middle East Respiratory Syndrome-Coronavirus" (MERS-CoV) auch in den Atemwegen von Kamelen nachgewiesen.

Das Ministerium rate daher allen, sich von den Tieren fernzuhalten. Wer allerdings mit Kamelen arbeite, solle Mundschutz und Handschuhe tragen. Kamelfleisch und Milch müssten vor dem Verzehr gut abgekocht werden, heißt es weiter. (dpa)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Systematisches Review

Kortikosteroide bei schwerer Pneumonie wahrscheinlich nützlich

Ambulant erworbene Pneumonie

Metaanalyse spricht für Nutzen von Kortikosteroiden bei schwerer CAP

Das könnte Sie auch interessieren
Alarmierender Anstieg: Hautpilz aus dem Barbershop

© David Pereiras | iStock (Symboldbild mit Fotomodell)

Dermatomykosen

Alarmierender Anstieg: Hautpilz aus dem Barbershop

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Effektive Therapie von Nagelpilz: Canesten® EXTRA Nagelset

© Irina Tiumentseva | iStock

Onychomykosen

Effektive Therapie von Nagelpilz: Canesten® EXTRA Nagelset

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Für Menschen ab 60 Jahren sind die Impfungen gegen Influenza, Corona, Pneumokokken und Herpes zoster (beide nicht im Bild) Standard-Impfungen. Für Menschen ab 75 Jahren kommt die RSV-Impfung hinzu.

© angellodeco / stock.adobe.com

Respiratorisches Synzytial Virus

STIKO: Alle Menschen ab 75 gegen RSV impfen!

Blickdiagnose: klinisches Bild mit typischen Effloreszenzen bei Herpes zoster.

© Mumemories / Getty Images / iStock

Zoster-Impfung

Schutz vor Herpes zoster und Rezidiven

Kommentare
Dr. Horst Grünwoldt 19.05.201414:54 Uhr

Vosicht Kamele!

Haben die Epidemiologen denn inzwischen auch schon "das schwere Atemwegs-Syndrom" MERS als Krankheit bei den arabischen Dromedaren festgestellt? Jedenfalls sind es wieder mal Tiere in der Umgebung von Menschen, die als Ansteckungs-Quelle herhalten müssen!
Normalerweise sind doch potentielle Krankheitserreger, insbesondere Viruspartikel als Zellbestandteile, tierartspezifisch angepaßt ("species-born") und können nicht ohne weiteres auf Menschen "überspringen".
Oder handelt es sich hier schlicht um die Rückübertragung des humanen Coronavirus vom Tier auf den Menschen?
Um das festzustellen, genügt aber nicht ein bloßer Antikörper-oder PCR-Test der Nasen-Tupfer-Schleimproben vom "Sündenbock" Kamel.
Bei der hygienischen Empfehlung für Kameltreiber/-reiter, doch besser bei der Arbeit einen Mundschutz zu tragen, dürften die Touaregs in der Sahara mit ihrer Vermummung schon Vorsorge getroffen haben.
Ob gleiches auch bei den Arabern praktisch durchzusetzen sein wird, dürfte bezweifelt werden.
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock

Sonderberichte zum Thema
RSV-Schutz für alle Säuglinge

© Springer Medizin Verlag GmbH

RSV-Schutz für alle Säuglinge

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt
Ein Medikament unter vielen, das wenigen hilft? 2400 Wirkstoff-Kandidaten in der EU haben den Orphan-Drug-Status.

© artisteer / Getty Images / iStock

Wirkstoff-Kandidaten mit Orphan-Drug-Status

Orphan Drugs – Risiken für ein Modell

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa)
Ein junges Mädchen wird geimpft – gegen HPV? (Symbolbild mit Fotomodellen)

© milanmarkovic78 / stock.adobe.com

Vision Zero Onkologie

Die Elimination des Zervixkarzinoms

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vision Zero e.V.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

NutriNet-Santé-Studie

Viel Konservierungsstoffe in der Nahrung – erhöhtes Krebsrisiko?

Datenanalyse

Demenzschutz durch Zosterimpfung: Studie liefert erneut Hinweise

Lesetipps
Ein Hausarzt lädt in seiner Praxis Dokumente in eine elektronische Patientenakte „ePA“.

© Daniel Karmann/dpa

Neue Funktion

E-Patientenakte: Volltextsuche für Ärzte geplant

So bitte nicht! Leichter kann man es Hackern kaum machen.

© Oleksandr Latkun/imageBROKER/picture alliance

Update

Datenschutz

Tipps: Darauf sollten Praxisteams bei Passwörtern achten