Grundlagenforschung

Neu entdeckte Immunzellen an Multipler Sklerose beteiligt

Veröffentlicht:

FREIBURG. Ein Team von Forschern unter Leitung des Uniklinikums Freiburg hat im Tiermodell nachgewiesen, dass bislang völlig unbekannte Immunzelltypen im Verlauf von Multipler Sklerose (MS) im entzündeten Gehirn zu finden sind.

Der Nachweis sei mittels einer neuen, hochauflösenden Methode zur Untersuchung von Einzelzellen gelungen, teilt die Uniklinik mit.

Auf diese Art hätten die Forscher eine Art Immunzell-Atlas für das Gehirn erstellt.

„Wir haben die Hoffnung, jetzt neue zellspezifischere und nebenwirkungsarme Therapieansätze entwickeln zu können, mit denen sich entzündliche Erkrankungen wie MS behandeln lassen“, wird Projektleiter Professor Marco Prinz vom Uniklinikum Freiburg in der Mitteilung zitiert. (mmr)

Schlagworte:
Mehr zum Thema

Risikopatienten aufspüren

Bei Multipler Sklerose frühzeitig auf isolierte kognitive Defizite screenen

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

„ÄrzteTag“-Podcast

Was steckt hinter dem Alice-im-Wunderland-Syndrom, Dr. Jürgens?

Stabile Erkrankung über sechs Monate

Erste Erfolge mit CAR-T-Zelltherapien gegen Glioblastom

Lesetipps
Die Empfehlungen zur Erstlinientherapie eines Pankreaskarzinoms wurden um den Wirkstoff NALIRIFOX erweitert.

© Jo Panuwat D / stock.adobe.com

Umstellung auf Living Guideline

S3-Leitlinie zu Pankreaskrebs aktualisiert

Gefangen in der Gedankenspirale: Personen mit Depressionen und übertriebenen Ängsten profitieren von Entropie-steigernden Wirkstoffen wie Psychedelika.

© Jacqueline Weber / stock.adobe.com

Jahrestagung Amerikanische Neurologen

Eine Frage der Entropie: Wie Psychedelika bei Depressionen wirken