Neue Datenbank zu Allergien

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BERLIN (dpa). An der Charité in Berlin nimmt eine europaweit einzigartige Datenbank zu Allergien bei Kindern ihre Arbeit auf. "Daten von 30 000 bis 40 000 Kindern aus Geburtskohortenstudien mehrerer Länder laufen darin zusammen und ermöglichen nun Forschungen auf breiter Basis", berichtet Susanne Lau. Die Charité-Ärztin leitet die Arbeitsgruppe Geburtskohorten des Europäischen Allergie- und Asthmanetzwerkes GA2LEN.

Ziel der Datenbank ist, konkrete Empfehlungen zu schützenden oder gefährdenden Faktoren geben zu können. Bislang sei noch recht unklar, wie stark sich Stillen, Tabakrauch, Haustiere, Ernährung, Geschwister-Zahl oder Wohnverhältnisse auf die Entwicklung einer Allergie auswirkten, so Lau.

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