Saarland

Neue Fälle von Rindertuberkulose

Im Saarland sind neue Fälle von Rindertuberkulose registriert worden. Jetzt sollen vorsorglich mehr als 100 Rinder gekeult werden.

Veröffentlicht:

SAARBRÜCKEN. Die Rindertuberkulose hat sich im Saarland weiter ausgebreitet. Nach einer ersten infizierten Herde wurde auf einem zweiten Hof die Rinderseuche festgestellt, wie das Umweltministerium in Saarbrücken am Dienstag berichtete. Jetzt sollen vorsorglich mehr als 100 Rinder gekeult werden.

Das Friedrich-Loeffler-Institut in Jena, das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, bestätigte den Verdacht, dass die erste Herde mit insgesamt 79 Rinder mit dem Bakterium verseucht ist.

Die Seuche sei vermutlich durch ein Tier von diesem Hof in den zweiten Bestand eingeschleppt worden. Bei einem Schnelltest an 35 Jungtieren seien dort 19 positiv gewesen. Beide Höfe wurden gesperrt.

Deutschland gilt seit 1997 als amtlich frei von Rindertuberkulose, weil weniger als 0,1 Prozent des Gesamtbestandes befallen ist.

Auf einigen Höfen wurden immer wieder infizierte Rinder entdeckt. 2012 wurden laut Friedrich-Loeffler-Institut 23 Betriebe mit tuberkuloseinfizierten Rindern vor allem im Voralpenraum registriert. (dpa)

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kinetose

Mango, Musik, Medikamente – was gegen Reisekrankheit hilft

Interview

Gerlach: „Es gibt keinen allgemeinen Ärztemangel und keine generelle Überalterung“

Lesetipps
Die Ursache der Appendizitis des jungen Mannes war offenbar eine Aktinomykose, ausgelöst durch Actinomyces israelii, ein gram-positives anaerobes Bakterium, das als Kommensale in der Mundhöhle und auch im Gastrointestinaltrakt vorkommt.

© Dr_Microbe / stock.adobe.com

Untypisches Krankheitsbild

Kasuistik: Hinter dieser Appendizitis steckte ein Bakterium

Die Pneumocystis-jirovecii-Pneumonie war in einer aktuellen Studie die häufigste Pilzerkrankung bei Menschen mit Autoimmunerkrankungen.

© Dr_Microbe / Stock.adobe.com

Pneumocystis-jirovecii-Pneumonie

Pilzsepsis gibt es auch bei Rheuma