Neuer Test auf Prostata-Krebs noch genauer

Veröffentlicht:

PHILADELPHIA (hub). Forscher aus den USA haben einen neuen Urintest entwickelt, mit dem sich Prostata-Krebs genauer diagnostizieren lässt. Der Test sei dem PSA-Test weit überlegen, heißt es in einer Mitteilung der US-Gesellschaft für Krebsforschung.

Der neue Labor-Test weist gleich vier verschiedene RNA-Moleküle im Urin nach. In einer Studie mit 234 Männern konnten mit Hilfe des Tests 80 Prozent der 138 Männer erkannt werden, bei denen anschließend die Biopsie einen positiven Befund auf Prostata-Ca ergab.

Bei 61 Prozent der krebsfreien Männer schloss der Test eine Krebserkrankung aus (Cancer Res 68, 2008, 645). Damit sei der Test auf die vier RNA-Moleküle auch jenem auf PCA3 überlegen, der nur ein RNA-Molekül nachweist. Mit dem Test wurden nur 75 Prozent der Männer mit Krebs erkannt.

Mehr zum Thema

Im mpMRT-Befund

Stabiles PI-RADS 3 benötigt wohl zunächst keine Folgebiopsie

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

DGIM-Kongress

Sepsis-Verdacht: Eine Stunde, fünf essenzielle Maßnahmen

Allokation von Ressourcen in schwierigen Zeiten

Allgemeinmedizin, das ist „lebenslange Präzisionsmedizin“

Lesetipps
Klinische Daten sind spärlich: EM-Aufnahme von Phagen.

© Matthew Dunne / ScopeM / ETH Zürich

Viele Studien, wenig Evidenz

Phagentherapie – der lange Weg in die klinische Anwendung

Dr. Markus Wenning, Ärztlicher Geschäftsführer der Ärztekammer Westfalen-Lippe

© Sophie Schüler

Versorgungslage

Ärztemangel? Prognose: Schwindsucht

Internist und Intensivmediziner Professor Christian Karagiannidis appellierte beim DGIM-Kongress: Die ärztliche Weiterbildung müssen in Zukunft sektorenübergreifender gedacht werden.

© Sophie Schüler

Junges Forum auf dem DGIM-Kongress

Rotationsweiterbildung – bald der neue Standard?